Im Herbst brauchst du morgens eine Jacke und mittags vielleicht nur ein Shirt. Statt dich für eines von beiden zu entscheiden, kannst du einfach beides tragen, in Schichten. Hier erfährst du, wie das Prinzip funktioniert und worauf es bei jeder Schicht ankommt.
Warum mehrere dünne Schichten wärmer halten als eine dicke
Was dich warm hält, ist nicht nur der Stoff, sondern auch die Luft dazwischen. Zwischen mehreren Lagen bilden sich kleine Luftpolster, die deine Körperwärme speichern. Ein einzelner dicker Pullover kann das auch. Nur kannst du ihn nicht halb ausziehen, wenn es wärmer wird.
Mit Schichten regelst du die Temperatur den ganzen Tag über selbst. Du öffnest einen Reißverschluss, ziehst eine Lage aus und nimmst sie über den Arm. Und du bist auf den Wetterwechsel vorbereitet, ohne dich umzuziehen.

Die drei Schichten im Überblick
Die Basis
Liegt direkt auf deiner Haut. Hier eignen sich T-Shirts und Longsleeves aus Baumwolle, weil sie angenehm weich sind und sich gut anfühlen, wenn du sie den ganzen Tag trägst. Die Basis sollte anliegen, ohne einzuengen, damit darüber nichts aufträgt
Frag dich: Würdest du das Teil auch allein tragen? Dann ist es eine gute Basis.
Die Mitte
Ist die Schicht, die wärmt. Sweatshirts, Hoodies und Fleece passen hier. Am flexibelsten bist du mit einem Reißverschluss, weil du die Wärme damit regelst, ohne etwas über den Kopf ziehen zu müssen.
Frag dich: Kannst du sie öffnen, wenn du in einen warmen Raum kommst?
Die Außenschicht
Schützt vor Wind und Kälte. Im Herbst reicht dafür oft eine Weste oder eine leichte Jacke. Eine Weste hält den Rumpf warm und lässt dir an den Armen volle Bewegungsfreiheit.
Frag dich: Passt die Mittelschicht bequem darunter?
Fünf Dinge, die Layering leichter machen
- Von innen nach außen lockerer werden. Jede Schicht sitzt etwas weiter als die darunter. So entsteht kein Druck, und die Luftpolster bleiben erhalten.
- Reißverschlüsse vor Pullovern. Mindestens eine Schicht sollte sich öffnen lassen. Das macht den Unterschied, wenn es mittags wärmer wird.
- Die Basis neutral halten. Weiß, Grau, Schwarz oder Navy passen zu fast allem, was du darüber trägst. Farbe kannst du über die Mittel- oder Außenschicht ins Spiel bringen.
- Auf die Länge achten. Die Basis endet idealerweise knapp unter der Mittelschicht oder schaut bewusst ein Stück hervor. Beides wirkt ordentlich.
- Nicht zu viele dicke Lagen. Drei Schichten reichen für die meisten Herbsttage. Zwei dicke Lagen übereinander schränken dich eher ein, als dass sie wärmen.
Drei Herbsttage, drei Kombinationen

Der kalte Morgen
Sechs Grad, Nebel, der Weg zur Arbeit. Hier trägst du alle drei Schichten: ein Longsleeve als Basis, darüber eine Hoody Jacket und als Abschluss eine Fleeceweste. Wenn du drinnen ankommst, legst du die Weste ab und öffnest die Jacke.
Zum Beispiel: Women’s Premium-T Longsleeve, Women’s Heavy Hoody Jacket und Fleece Weste mit Canvas Einsatz Damen, oder für Herren Premium T-Shirt Neo Unisex, Unisex Hoody Jacket und Fleece Weste mit Canvas Einsatz Herren.

Der milde Tag
Fünfzehn Grad, zwischendurch Sonne. Zwei Schichten reichen: ein T-Shirt oder Longsleeve und darüber eine Fleecejacke, die du offen trägst oder ausziehst.
Zum Beispiel: Women’s Canvas Fleece Jacket oder Men’s Canvas Fleece Jacket über deinem Basis-Shirt.

Der windige Abend
Es wird früh dunkel, der Wind frischt auf. Du ziehst die Hoody Jacket zu, setzt die Kapuze auf und trägst die Weste darüber. Der Rumpf bleibt warm, und du musst keine schwere Winterjacke hervorholen.
Zum Beispiel: Heavy Hoody Jacke Unisex mit einer Fleeceweste darüber.
Layering in jeder Größe
Das Prinzip funktioniert in jeder Größe gleich. Ein paar Dinge helfen dir dabei, dass es den ganzen Tag bequem bleibt. Achte bei der Basis auf ausreichend Länge über der Hüfte und im Rücken, dann rutscht beim Bücken oder Sitzen nichts hoch. Bei Mittel- und Außenschicht gibt dir ein Reißverschluss mehr Spielraum. Du trägst sie offen oder geschlossen, ganz wie es sich richtig anfühlt.
Die neuen Fleece-Teile gibt es auch in Plus Size, für Damen in XXL und XXXL und für Herren bis 5XL. Alle Teile findest du in unserer Plus-Size-Kategorie.

Damit deine Basics lange halten
Teile, die du oft trägst, wäschst du auch oft. Ein paar Gewohnheiten helfen, damit sie lange gut aussehen. Wasch deine Basics auf links, damit die Außenseite geschont wird. Schließ Reißverschlüsse vor dem Waschen, damit sie nichts beschädigen. Fleece verträgt meist keine hohen Temperaturen und keinen Weichspüler. Die genauen Angaben findest du auf dem Pflegeetikett des jeweiligen Teils.
Basics im Set
Wenn du eine Basis gefunden hast, die gut sitzt, brauchst du sie meistens öfter. Deshalb gibt es unsere Basics jetzt auch im Multipack. Du bekommst mehrere Teile auf einmal und zahlst 20 % weniger als beim Einzelkauf. Außerdem neu sind Bundles aus Teilen, die aufeinander abgestimmt sind, falls du nicht lange überlegen willst, was zusammenpasst.
Zu den Bundles: für Männer und für Frauen
Zu den Multipacks: für Männer und für Frauen

Häufige Fragen
Wie viele Schichten brauche ich im Herbst?
Für die meisten Tage reichen zwei bis drei. An kalten Morgen trägst du alle drei, an milden Tagen reichen Basis und eine wärmende Schicht.
Wird Layering nicht schnell zu warm?
Nicht, wenn sich mindestens eine Schicht öffnen oder ausziehen lässt. Genau darin liegt der Vorteil gegenüber einem einzelnen dicken Teil.
Welche Größe nehme ich für die mittlere und äußere Schicht?
Deine normale Größe passt in der Regel, wenn die Schnitte wie bei Hoody Jackets und Westen etwas lockerer ausfallen. Bei Unisex-Teilen hilft ein Blick in die Maßtabelle, weil sie meist gerader geschnitten sind.
Kurz zusammengefasst
Mit drei dünnen Schichten statt einer dicken bist du im Herbst flexibler. Die Basis liegt an, die Mitte wärmt, die Außenschicht schützt. Wenn mindestens eine davon einen Reißverschluss hat, regelst du die Temperatur den ganzen Tag selbst.
Die passenden Teile für die Übergangszeit findest du in unseren Neuheiten.






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